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Mit Vertrauen die Zukunft gestalten

Mit Vertrauen die Zukunft gestalten

Am Energiemarkt eine führende Rolle einzunehmen, ist gerade für Stadtwerke keine Selbstverständlichkeit. Dafür gilt es, immer etwas zu tun, sich stets treu zu bleiben und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die HALBERSTADTWERKE wollten dabei eine zukunftsfähige Lösung. Sie entschieden sich frühzeitig für eine Partnerschaft – und taten gut daran.

Seit vier Jahren arbeiten die Stadtwerke in Blankenburg und Halberstadt eng zusammen. In all dieser Zeit hielten sich beide Unternehmen konsequent an ihr gemeinsames Credo „Heute schon die Weichen für morgen stellen“. Und sie werden dies auch weiterhin tun. Mit Erfolg. „Auch wenn wir heute eine gesicherte Marktführerschaft in unseren Netzgebieten und darüber hinaus in unserer Nachbarschaft haben, heißt das nicht, dass dies morgen und übermorgen auch noch so sein wird. Auf keinen Fall wird es automatisch so sein“, macht Dr. Rainer Gerloff noch einmal bewusst.

„Unser beider Auftrag ist klar definiert. Wir müssen die Herausforderung der Zukunftsfähigkeit als kleinere und mittlere Energieversorger annehmen. Unsere Partnerschaft war letztlich das konstruktive Resultat aus der Schnittmenge beider Städte und der privaten Übereinkünfte der beiden Gesellschafter“, fasst Evelyn Stolze die Entscheidung zur Kooperation zusammen.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Stadtwerken läuft reibungslos. Man kennt sich nicht nur, man schätzt auch einander. „Wir vertrauen uns. Wir wollten beide von Anfang an durch die Partnerschaft unsere Unternehmen weiterentwickeln – und dies unter Erhalt der jeweiligen Identität. Die Basis dessen ist Vertrauen“, hebt Dr. Gerloff hervor.

In einem ersten Schritt wurden im Frühjahr 2014 mit Hilfe einer umfangreichen Strukturanalyse die gesamten Arbeitsaufgaben beider Stadtwerke auf den Prüfstand gestellt. Dabei wurden unter anderem die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sowie einer Arbeitsteilung ausgelotet. „In dieser Bewertungsphase haben beide Partner seinerzeit 34 Aufgaben identifiziert. Es bestand schnell Einigkeit darüber, welche Aufgaben sofort, später oder gar nicht umzusetzen seien“, erklärt Dr. Rainer Gerloff.

Anhand von unterschiedlichen Projekten wurden diese grundlegenden Planungen dann auch in den Geschäftsalltag überführt. So begann 2015 die Organisation der gemeinsamen Beschaffung von Strom und Erdgas. Zudem wurde die Netzführung des Stromnetzes der Stadtwerke Blankenburg in die Netzleitstelle der HALBERSTADTWERKEeingebunden. Spätestens an diesem Punkt war die Stadtwerkepartnerschaft von der ursprünglich strategischen auf der Arbeitsebene angekommen. Davon zeugt im Übrigen auch der im Jahr 2016 gegründete Ortsinstallationsausschuss. Ein Gremium aus Vertretern beider Stadtwerke, das sich seither unter anderem für die Etablierung gemeinsamer Schulungen stark macht. 70 Sanitärinstallateure aus beiden Versorgungsgebieten wurden erst kürzlich von diesem Ausschuss geschult. „Ich denke, allein dieses Beispiel veranschaulicht die Entwicklung dieser lebhaften Zusammenarbeit. Diese ist längst nicht mehr nur Chefsache, sondern bezieht alle Mitarbeiter beider Unternehmen mit ein“, freut sich Evelyn Stolze.

Außerdem wurden in diesem Jahr zwei Contracting-Projekte in Blankenburg gemeinsam geplant und realisiert.

Aktuell wird gemeinsam der Einsatz intelligenter Mess-Systeme vorbereitet. Damit will man den zukünftigen Anforderungen Rechnung tragen, die durch das neue Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) an Energieversorgungsunternehmen gestellt werden. „Dies ist nur ein Baustein von vielen, die die Digitalisierung der Wirtschaft auch für uns Stadtwerke bereithält“, erklärt Dr. Rainer Gerloff.

Die beiden Stadtwerke-Geschäftsführer sind sich einig: Die Kooperation kann auch bei dieser Herausforderung ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Zukunft beider Unternehmen sein.

 

Beitrag/Foto: Sebastian Hübner - Pressesprecher HALBERSTADTWERKE

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